Besucherrekord beim Hamburg Marathon

27 04 2008

Bei schönstem Frühlingswetter konnte Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust den Conergy Marathon Hamburg eröffnen. 20.000 Läufer aus 85 Nationen waren gekommen, um die Strecke durch die Hamburger Innenstadt zu absolvieren. Mit dabei der viermalige Hamburg Marathon Sieger Julio Rey aus Spanien, der Vorjahreszweite Wilfried Kigen, Kenia, und sein Landsmann David Mandago, Marathon Sieger in Rom 2006. Rund 800.000 Zuschauer sahen einem spannenden Lauf zu, bei dem sich David Mandago mit 2:07:23 in seiner persönlichen Bestzeit am Ende durchsetzte. Das war nur knapp unter Streckenrekord. Bei den Frauen gewann die Russin Irina Timofeyeva in 2:24:14 in persönlicher Bestzeit und setzte damit einen neuen Streckenrekord. Die deutsche Olympiahoffnung Ulrike Maisch musste nach 16 Kilometern das Rennen aufgeben.


(Panoramabild Kay-Uwe Rosseburg)
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Ausstellung „Zug der Erinnerung“ in Berlin

13 04 2008

Nachdem die Deutsche Bahn den Wunschhalt am Berliner Hauptbahnhof nicht gestattet hatte, ist heute unter großer öffentlicher Anteilnahme die Ausstellung „Zug der Erinnerung“ in Berlin am Ostbahnhof angekommen und eröffnet worden.
In den Ausstellungswaggons, die von einer Dampflok gezogen werden, zeigen Text-, Bild- und Videodokumente das Schicksal während der Nazidiktatur verschleppter Kinder und ihren Leidensweg, der zum größten Teil ein Weg mit der Deutschen Reichsbahn in den Tod war.

Bevor sich der „Zug der Erinnerung“ wieder auf seinen Weg nach Auschwitz macht, wo er am 08. Mai ankommen wird, sind in Berlin noch die Bahnhöfe Lichtenberg, Schöneweide, Westhafen und Grunewald als Stationen geplant.


(Panoramabild Michael Stoß)
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(Panoramabild Michael Stoß)
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Mahnwache für den „Zug der Erinnerung“

12 04 2008

Anläßlich der für Sonntag erwarteten Ankunft der fahrenden Ausstellung „Zug der Erinnerung“ gedachten etwa 700 Menschen vor dem Brandenburger Tor der während der Nazidiktatur verschleppten und ermordeten 4646 Berliner Kinder. Überlebende, Vertreter der jüdischen Gemeinde, der Sinti und Roma, der Botschaft des Staates Israel und des Berliner Senats sprachen sich für einen offenen Umgang mit der Vergangenheit aus und dankten der bundesweiten Initiative „Zug der Erinnerung“ e.V. und den Berliner Organisatoren für ihr Engagement. Petra Pau (Die Linke), Vize-Bundestagspräsidentin, äußerte wie auch die anderen Redner Unverständnis für die mangelnde Unterstützung der Ausstellung durch die Deutsche Bahn als Rechtsnachfolger der Deutschen Reichsbahn, die die logistische Unterstützung für die millionenfache Verschleppung in die Vernichtungs- und Arbeitslager bereitgestellt hatte.

Zum Gedenken an die Verschleppung und aus Protest gegen die Haltung der Deutschen Bahn, die bis zuletzt eine Einfahrt der Ausstellung „Zug der Erinnerung“ in den Berliner Hauptbahnhof untersagt hatte, begaben sich die Teilnehmer der Veranstaltung im Anschluß an die Kundgebung in einem Schweigemarsch zum Potsdamer Platz, Sitz der Konzernzentrale der Deutschen Bahn, wo sie 4646 Kerzen entzündeten.


(Panoramabild Michael Stoß)
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(Panoramabild Michael Stoß)
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