Hilferuf der Helfer in Berlin

25 09 2008

60.000 Teilnehmer waren angemeldet, mehr als 120.000 kamen nach Berlin und bewegten sich von drei Sammelpunkten aus bis zum Brandenburger Tor. Auf der bisher größten Kundgebung im bundesdeutschen Gesundheitssektor machten Klinikangestellte aller Berufsgruppen ihrem Unmut und ihrer Sorge zur Situation der Krankenhäuser Luft.

Mit dem Ruf „Der Deckel muss weg“ kritisierten die Teilnehmer die Begrenzung der Ausgaben für Behandlungsfälle und verlangten nach mehr Mitteln als die 3 Milliarden Euro, die die Bundesgesundheitsministerin in letzter Minute in Aussicht gestellt hatte. In seltener Einmütigkeit äußerten sich führende Vertreter von Arbeitgebern und Arbeitnehmern und betroffener Kommunen. Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Rudolf Kösters, nannte die angekündigten Zuschüsse eine „Mogelpackung“. Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di, kritisierte den seit Jahren anhaltenden Stellenabbau in den Krankenhäusern und führte Beispiele daraus resultierender unhaltbarer Zustände an. Die Bundesländer kritisierte er wegen ausbleibender Investionen in die Kliniken.


(Panoramabild Michael Stoß)
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